Wie die Zeit vergeht!
Seit meinem letzten Beitrag sind mehr als 11 Jahre vergangen. Meinen Jeep gibt es immer noch, und er fängt an, so auszusehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber: Entgegen meiner ursprünglichen Planung habe ich eine Werkstatt mit der Restaurierung beauftragt.
In den nächsten Beiträgen möchte ich den Verlauf der Arbeiten dokumentieren und über meine teilweise ernüchternden Erfahrungen mit Werkstätten berichten. In den letzten Jahren habe ich eine Menge Geld für die Restaurierung ausgegeben: Geld für Karosseriearbeiten, Geld für die neue Lackierung, Geld für eine Sattlerei, und letztendlich viel Geld für einen Rechtsanwalt. War dieses Geld gut angelegt? Spoiler: Nicht immer!
Optisch steht der Jeep zumindest schon sehr gut da. Die Karosserie wurde fachmännisch instand gesetzt und neu lackiert, und es sind (hoffentlich) nur noch Detailarbeiten zu erledigen.
Eine große Herausforderung stellt die Elektrik dar: 1994 wurde eine Tilly Wegfahrsperre nachgerüstet und später durch eine Wegfahrsperre von Magic Safe ersetzt. Die erstere Anlage wurde dabei allerdings nicht zurückgebaut, es wurden anscheinend lediglich Verbindungen gekappt. Im Zuge der Restaurierung sollen beide Systeme rausfliegen und die ursprüngliche Verkabelung rekonstruiert werden – eine Aufgabe, die viel Fachwissen erfordert, da nicht genau bekannt ist, an welchen Stellen die Anlagen in die Elektrik eingegriffen haben.
Ein weiteres Problem ist die Ersatzteilbeschaffung. Vor Jahren hatte ich das große Glück, die originale Performance Doppelrohr-Auspuffanlage erwerben zu können. Zusammen mit den anderen Ersatzteilen habe ich sie der Werkstatt übergeben, die ursprünglich mit der Restaurierung beauftragt war. Nun ist sie verschwunden, und ich suche erneut.
Auch der Benzintank ist in der Werkstatt verloren gegangen. Normalerweise keine große Sache, bei rockauto.com kann man günstig einen neuen Tank nebst Zubehör finden. Wenn die neue EU-Verpackungsverordnung nicht wäre, könnte man sich die Teile tatsächlich auch liefern lassen…
Ein Ende der Arbeiten zeichnet sich zwar langsam ab, aber es gibt doch noch viele Hindernisse!







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