Ende fertig aus?

Nachdem nun ein ganzes weiteres Jahr vergangen ist, ohne dass irgendetwas am Jeep passiert ist, muss ich es mir wohl doch eingestehen: Dieses Projekt wird nie beendet werden. Es fehlt die Zeit, es fehlt das Können, das Werkzeug und irgendwie auch die Lust. Und das Geld geht sowieso regelmässig für andere Dinge drauf. Dazu kommt, dass sich in meinem Leben gerade vieles ändert, und ich gar nicht die Muße habe, mir um die Weiterführung der Restaurierung Gedanken zu machen. Im Moment tut es eher gut, Ballast loszuwerden…

Hätte ich ein eigenes Grundstück, auf dem der Jeep ruhen könnte, wäre alles kein Problem und ich könnte auch noch 5 Jahre warten. Aber da ich jeden Monat (relativ) viel Geld für eine Garage zahle, verursacht der Stillstand durchaus spürbare Kosten.

Also was nun?

Am liebsten würde ich das gesamte Projekt an jemanden weitergeben, der mein ursprüngliches Ziel weiter verfolgt und den XJ Performance originalgetreu restauriert. Die Grundvoraussetzungen sind ideal für jemanden, der das entsprechende Know-How mitbringt: Ich habe in den letzten Jahren wirklich alle Teile, die den XJ Performance ausmachen, in mühevoller Kleinarbeit zusammengesammelt – sogar Teile, die eigentlich gar nicht mehr zu finden sind, wie z.B. die Auspuffanlage und die Nebelscheinwerfer. Selbst das originale Autoradio, das in der Regel mit Preisen um 500 Euro gehandelt wird, ist vorhanden! Dazu habe ich schon Neuteile im Wert von deutlich über 1.000 Euro angeschafft. Der Jeep selber ist bereits entkernt und bereit für die notwendigen Schweissarbeiten…

Die Frage ist jetzt: Hat jemand Interesse, dieses Projekt zu übernehmen? Und würde man sich über einen Preis einig werden, der meinen Seelenschmerz nicht noch unnötig vergrössert? Oder ist es sinnvoller, den ganzen Krempel einzeln zu verkaufen und sich damit abzufinden, dass es noch einen Performance weniger geben wird?

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Lebenszeichen

In Hinsicht auf den bisherigen Verlauf des Projekts war es zu erwarten: Kurz nachdem mein Urlaub zu Ende war, ging auch schon der Sommer seinem Ende entgegen. Da meine Garage zu klein und zu eng ist und ich zum Basteln auf gutes Wetter angewiesen bin, befindet sich deshalb das Projekt wieder in einer Zwangspause. Sobald die Temperaturen steigen und es wieder möglich ist, im Freien zu basteln, geht es (hoffentlich) weiter!

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Jeep Cherokee XJ Stealth Edition

Auf einem meiner Recherche-Streifzüge durch’s Netz bin ich auf ein Sondermodell gestoßen, dass dem Performance sehr ähnlich ist: Der Cherokee XJ in der Stealth Edition.

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Reparaturbleche importieren

Vermutlich ist jeder, der schon einmal nach Reparaturblechen für den Cherokee XJ gesucht hat, auf dieses Problem gestossen: Kaum ein Händler führt passende Bleche, nur Schweller und die vorderen Kotflügel sind relativ einfach zu finden. Einige wenige Händler können zwar auf Anfrage Reparaturbleche besorgen, doch die Preise liegen dann meist jenseits von Gut und Böse, denn der Händler muss ja nicht nur die Importkosten decken, sondern will verständlicherweise auch etwas Gewinn machen. Ärgerlich ist es, wenn man die Verkaufspreise für entsprechende Bleche in den USA anschaut: So wird z.B. ein Schweller, den man hier kaum unter 100 EUR findet, in den USA von manchen Händlern für gerade einmal $20 (etwa 15 EUR) angeboten.

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Tag 16: Auspuff raus!

Da der Urlaub viel zu schnell vorbei war, bleibt jetzt zum Basteln nur noch das Wochenende. Und da der Sonntag für andere Aktivitäten reserviert ist, bleibt vom Wochenende nur der Samstag. Leider kommt auch nicht jeder Samstag in Frage, da Auftritte mit meiner Band in der Regel am Wochenende stattfinden… Ab jetzt wird es also wieder (noch) langsamer vorangehen. Aber immerhin: Den ersten Samstag nach meinem Urlaub habe ich zum Basteln genutzt.

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Neues altes Seitenteil

Eigentlich sollte heute Restaurierungstag 16 stattfinden, aber wegen eines eingeklemmten Nervs verzichte ich auf umfangreiche Arbeiten und begnüge mich damit, ein am Vortag vom Jeep-Forum Mitglied Gordon geliefertes Seitenteil und einen Radlauf zur Garage zu bringen. Das Seitenteil werde ich in den nächsten Tagen erstmal gründlich reinigen und dann schauen, wie die Transplantation am Besten durchgeführt werden könnte.

Seitenteil mit Moos

Seitenteil mit Moos

Der Radlauf ist nicht im Bild. Bei ihm soll nur ein Stück herausgeschnitten werden, um die Durchrostung am hinteren rechten Radlauf zu flicken.

Ansonsten führe ich noch eine notdürftige Schnellreparatur am undichten Ausgleichsbehälter meines Renaults durch, und versuche mich an der Reparatur eines kleinen Lackschadens an seinem Stoßfänger. Das muß ich noch üben, das Ergebnis sieht eher bescheiden aus… aber deshalb hab ich es ja auch nicht am Jeep versucht.

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Zwischenbilanz

Mein Urlaub ist fast vorbei, und es ist an der Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Ich habe mir für diese fünf Wochen sehr viel vorgenommen, aber nur einen kleinen Teil davon tatsächlich geschafft. Das liegt weniger daran, dass ich faul war, sondern daran, dass viele Schritte einen größeren Aufwand erfordern, als ich erwartet habe. Und das war dann auch der Grund dafür, dass ich immer wieder meine Planung angepasst habe und schließlich zu der Entscheidung kam, alles so gründlich wie möglich zu machen, auch wenn es länger dauert.

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Tag 15: Kampf den Armaturen!

Wer mich beim Basteln belauscht, könnte den Endruck gewinnen, ich litte am Tourette-Syndrom im fortgeschrittenen Stadium: Auch die heutigen Arbeiten werden von lauten Flüchen begleitet, denn der Ausbau des Armaturenbretts steht auf der Tagesordnung. Anhand der doch noch gefunden richtigen Seite im Werkstatthandbuch weiß ich jetzt auch, wo ich noch schrauben muß. Zunächst schaffe ich aber etwas Platz im Innenraum und entferne die Halterungen der Mittelkonsole, an denen ich zuvor immer wieder hängen geblieben bin.

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Tag 14: Just working in the rain

Den dritten Tag in Folge bin ich beim Jeep, auch wenn ich am Sonntag nur zum Grillen auf dem einsamen Garagenhof war und den Jeep bei der Gelegenheit mit Hilfe meiner Freundin wieder in die Garage geschafft habe (kleine Anmerkung: die Blog-Einträge erstelle ich in der Regel mit einem Tag Verzögerung). Heute fange ich deutlich später als die letzten Male an und bin erst gegen 11:00 Uhr an der Garage. Wirklich fest vorgenommen habe ich mir nicht, woran ich arbeiten will und kümmere mich als erstes um den Übergang von Kofferraum zur Fahrgastzelle.

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Tag 13: Kotflügel-Demontage

Heute habe ich keine Lust auf Karosseriedichtmasse. Und weil immer noch die vorderen Kotflügelverbreiterungen auf die Demontage warten, wende ich mich den Kotflügeln (oder Shitwings, wie der Amerikaner sagt) zu. Ich will sie komplett demontieren, da ich so besser an die Befestigungen der Verbreiterungen komme, und um zu sehen, wie es darunter aussieht.

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